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23.03.2010

Richtig handeln bei Wasser- und Feuchtigkeitsschäden

Gebäudetrocknung in der Praxis
Von Michael Grübel

In seinem neuen Buch stellt Michael Grübel zwanzig authentische Schadensfälle aus der langjährigen Praxis seines Trocknungsfachbetriebes vor. Er beschreibt häufige, charakteristische und außergewöhnliche Schadensverläufe, bei denen Wasser oder Feuchtigkeit im Bereich von Dächern, Wänden, Zwischendecken oder Kellern für Unannehmlichkeiten sorgte.

Die einzelnen Schadenskapitel geben einen umfassenden Einblick in Vorgehensweisen und Verfahren, die erfolgreich angewandt wurden, um die Ursachen von Durchfeuchtungen, Schimmelbefall, Leckagen etc. schnell zu erkunden und fachgerecht zu beheben.

Zahlreiche in die Fallbeschreibungen eingebettete Info-Kästen machen den Leser mit allen erforderlichen Wissensgrundlagen vertraut.

Bauphysikalische und feuchtigkeitstechnische Zusammenhänge, Baustoffeigenschaften und Materialverhalten, Schadensmechanismen sowie die Möglichkeiten und Methoden der Trocknung werden allgemein verständlich erläutert.

Die weit reichenden Erfahrungen, des Autors helfen, ein Gespür dafür zu entwickeln, ob sich die in einem konkreten Schadensfall vorgeschlagenen Maßnahmen wirklich eignen. Die Beurteilung, ob Angebotspreise oder in Rechnung gestellte Beträge tatsächlich angemessen sind, fällt leichter. So können zusätzlicher Ärger und unnötige Kosten vermieden werden.

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Lebenselixier Wasser – für Immobilien die Pest!
2 Schäden im Dachbereich – vier Fälle aus der Praxis
2.1 Die verschlungenen Wege des Wassers
2.2 Schimmel an Decke und Wänden
2.3 Polyurethan auf dem Flachdach
2.4 Das 35 Jahre alte Flachdach ist leck
3 Schäden an Wänden oder Zwischendecken – elf Fälle aus der Praxis
3.1 Wie viel und welche Trocknung brauchen Feuchträume?
3.2 Falsche Fährte Silberfischchen
3.3 Leitungswasserschaden – ist die Rechnung wirklich plausibel?
3.4 Wenn das Duschwasser »über die Ufer tritt«
3.5 Wenn im Kindergarten nicht nur die Kinder gedeihen
3.6 Die Rückkehr der Schimmelpilze
3.7 Klimawandel im Kinderzimmer
3.8 Drei Handwerker, drei Meinungen
3.9 Vor den Flammen gerettet, vom Wasser zerstört?
3.10 Wenn die Leitung zum wiederholten Male tropft und der Mieter tobt
4 Schäden im Kellerbereich – fünf Fälle aus der Praxis
4.1 Wasser-»Explosion« aus dem Heizkessel
4.2 Ausblühungen, Ausschwemmungen und organischer Befall
4.3 Schimmel und durchnässter Boden im Souterrain
4.4 Geruchsbelästigungen aus der Wand
4.5 (M)ein Keller voller Fäkalien

Richtig handeln bei Wasser- und Feuchtigkeitsschäden
Michael Grübel
2010, ca. 196 Seiten, 61 farb.
Abbildungen, kartoniert
ISBN 978-3-8167-8266-7
ca. € 25,- | CHF 42,90

Benutzen Sie zur Bestellung bitte das beigefügte Fax-Formular des Fraunhofer-Informationszentrums Raum und Bau IRB:
» Fax Bestellvordruck, PDF (1,8MB)

 


Westfalen Blatt vom 02.10.09

Einem „Dauerbrenner“ wird zu Leibe gerückt

Fünf Experten geben Tipps bei Schimmelbefall
Von Michael Diekmann

Bielefeld (WB). Ein Viertel der deutschen Haushalte hat Feuchtigkeits- und Schimmelprobleme in der Wohnung. „Das Thema ist ein Dauerbrenner“, sagt Marle Kopf (Verbraucherberatung). Entsprechend war auch die hochkarätig besetzte Info-Runde im HdT blitzschnell ausgebucht.

So verschieden wie der Schimmel und seine Ursachen sind, so vielseitig war auch das Programm, für das die Stadtwerke den Vortragssaal ihres HdT vorbereitet hatten. Neben den Vertretern von Mieterbund und Haus & Grund wurde das Thema auch wissenschaftlich und baufachlich beleuchtet. Das WESTFALENBLATT hat nachgehört und erfuhr die fünf meistgenannten Fragen zum Thema Schimmel und ließ sie von den Experten beantworten.

Prof. Dr. Claudia Hornberg (Uni Bielefeld) auf die erste Frage nach der Höhe des Gesundheitsrisikos. Je nach den individuellen Umständen und möglichen Vorerkrankungen der Betroffenen kann es zu allergologischen oder toxischen Reaktionen kommen. Wichtig ist es, die genaue Pilzart von Fachfrau oder Fachmann bestimmen zu lassen. Es gibt eine Million verschiedener Schimmelpilze. Allerdings gehören die meisten zu den 30 verbreiteten Arten. Laut Claudia Hornberg entscheidet die Qualität des Labors: Mit viel Artenkenntnis könne man Dosis und Wirkung gut beurteilen. Richtwerte gibt es allerdings nicht.

Die zweite Frage nach den Ursachen beantwortet Energieberater Hans Westfeld. Demnach ist ein Schimmelpilz immer Folge eines Gebäudeschadens, der beim geplatzten Wasserrohr beginnt und bis zum unzureichenden Wärmeschutz reicht. Kurz: Wo über einen gewissen Zeitraum genügend Feuchtigkeit in der Luft ist, kommt es zu Schimmel. Wichtig sei deshalb, nicht nur zu dämmen, sondern richtig zu dämmen. Westfeld: „Details entscheiden über Qualität oder Bauschaden.“ Immerhin 85 Prozent der Schimmelpilzfälle haben ihre Ursache in Wärmebrücken.

Frage drei beantwortet Dipl.-Ingenieur Jörg Vorberg zum Thema Nutzerverhalten. Nach einer neuen Norm ab Mai 2009 ist erstmals der Feuchteschutz in seiner Ganzheit zu beachten. Wer als Hausbesitzer ein Drittel der Fenster tauscht, muss auch die Lüftungsmöglichkeit nachweisen. Weil dem Gesetzgeber der Zusammenhang zwischen Sanierung und Folgeschaden klar geworden sei, so Vorberg, werde Lüften quasi zur Vermietersache. Weil Berufstätige während ihrer Abwesenheit nicht regelmäßig im Stundentakt stoßlüften können, greife man besser zu mechanisch betriebenen Lüftungshilfen.

Michael Grübel, Sachverständiger und Inhaber eines Trocknungsfachbetriebes, hat mit Frage vier nach der Beseitigung der Schäden zu tun. Zur Sanierung, so Grübel, müsse man immer auch die Ursache in Betracht ziehen. Neben der reinen Trocknung geht es um das Entfernen von Baustoffen, oftmals aber auch des betroffenen Mobiliars. In eine sanierte Wohnung kann man den Schrank mit verschimmelter Rückwand nicht wieder hineinstellen. Kleine Flächen um die 20 Quadratzentimeter, sagen Fachleute, könne man bei entsprechender Beratung im Fachgeschäft selbst sanieren. Marle Kopf: „Besser man saniert nach Beratung selbst, bevor man einen besonders günstigen Handwerker nimmt, von dem man nicht überzeugt ist.“

Marle Kopf weiß auch die Antwort auf die Frage fünf, die nach den Kosten. Hier empfiehlt sich nach Ansicht in jedem Fall der Weg zur Kooperation von Mieterverein und Vermieterorganisation Haus & Grund. Kopf: „Kooperation ist besser als Konfrontation. Bevor man sich später vor Gericht trifft, sollte man als Mieter und Vermieter gemeinsam im Schlichtungstermin eine Lösung suchen.“

 



Weg mit Feuchtigkeit und Schimmel
Wir helfen Ihnen dabei!


Informationsveranstaltung
am 29.09.2009 17.00 Uhr
Stadtwerke Bielefeld
Haus der Technik, Jahnplatz

Kurzvorträge zu:
  • Gesundheitsrisiken
    Bewertung, Diagnostik, Therapie
  • Feuchteursachen
    Analyse, Bewertung und Vermeidung
  • Dämmung
    Ein Schimmelrisiko?
  • Wohnungslüftung
    Neue Normen und Systeme
  • Beseitigung
    Fachgerecht - in Eigenregie und von Profis
  • Schadensklärung
    Bei Mietwohnungen und im Versicherungsfall
  • Forschung
    Bielefelder Studien zu Schimmelproblemen
  • Empfehlungen
    Lokaler und internationaler Rat


Ein neues Verfahren zum Haaretrocknen

Friseurmeisterin und Bautrockner entwickeln Patent

Am Sachverständigenstammtisch kam Ihnen die Idee: Haartrocknung müsse auch anders möglich sein. Bettina Niese Ist Friseurmeisterin und Sachverständige bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Michael Grübel ist Experte für Bautrocknung und ebenfalls Sachverständiger bei der Handwerkskammer. Nur heiße Luft zu verströmen, könne auf Dauer nicht die Lösung sein. Besser sei es, dem Haar Feuchtigkeit zu entziehen.

Mehr Frisurstabilität verspricht sich die Bielefelderin Bettina Niese durch das neue Verfahren. Denn das herkömmliche Trockenverfahren durch Heißluft und Bewegung trockne die Haare nicht komplett. Der Energieverbrauch bei Fön und Trockenhaube sei relativ hoch, das Raumklima werde durch Wärme und Feuchtigkeit eher negativ beeinflusst. Darüber hinaus müsse der Kunde oder die Kundin im Schnitt 30 Minuten mit dem Kopf unter der heißen Haube sitzen.
„Das neue Verfahren", so Michael Grübel, „arbeitet nicht mit Wärme, sondern mit Trockenluft." Der Luft werde zuvor Feuchtigkeit entzogen, dann ströme sie über das feuchte Haar, dabei nehme die Trockenluft das Wasser aus dem Haar in Form von Wasserdampf auf. Der Energieverbrauch ist geringer, da die Luft nicht erhitzt werden muss. Das Raumklima bleibt trocken und angenehm warm. Das bei der Erzeugung der Trockenluft anfallende Wasser kann in Behältern aufgefangen werden, um zum Beispiel bei der Reinigung der Räume wieder verwertet zu werden. „Auch der Kunde gewinnt bei dem neuen Verfahren", erklärt Bettina Niese, „die Trocknungszeit ist kürzer, die Trokknung selbst haarschonender, die Geräuschbelastung viel geringer." Heiko Schmerer, Diplomand der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und Praktikant in der Michael Grübei KG Trocknungsfachbetrieb, und Michael Grübel tüfteln weiter an den Feinheiten der neuen Trockenhaube. Momentan dient ein Eimer, ein Frisurkopf mit Lockenwicklern und ein Adsorptionstrockner, der 150 Kubikmeter pro Stunde umwälzen kann, als Anschauungsmaterial. Die Unternehmer Grübel und Niese wollen ihre Erfindung patentieren lassen. Erste Informationen im Patent- und Innovations-Centrum Bielefeld (PIC) haben sie schon eingeholt. Auch Gespräche mit Designern haben stattgefunden: Schließlich brauchen Trocknungsgeräte in Friseursalons einen anderen Look als die Geräte auf Baustellen! In anderthalb Jahren soll der neue Trockner marktreif sein.




Neue Sachverständige in der Bielefelder Kammer vereidigt

Gesellschaftliche und gesetzliche Verpflichtung auf sich genommen

Bielefeld (Mü). Neue öffentlich bestellte Sachverständige der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld sind Friseurmeisterin Gabriele Zellerhoff, Betonstein- und Tevazzoherstellermeister Siegfried Kochtokrax, Michael Grübel für das Bautentrocknungsgewerbe sowie Steinmetz- und Steinbildhauermeister Marc Hesse, Maurer- und Beton- und Stahlbetonbauermeister Volker Bobbenkamp sowie Walter Wächter für das Bautentrocknungsgewerbe.

Im Beisein von Kammerjustiziar Michael Heesing und Assessor Alexander Kostka wurden die sechs neuen Sachverständigen von Handwerkspräsidentin Lena Strothmann in Bielefeld vereidigt. In einer Feierstunde im Kammergebäude forderte Strothmann die Vereidigten auf, die gesetzliche und gesellschaftliche Verantwortung als Sachverständige gemäß der Handwerksordnung pflichtbewusst zu übernehmen. „Sie erfüllen als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige in unserem heutigen Rechts- und Wirtschaftsleben eine unverzichtbare Aufgabe," fügte sie an.

Quelle: "Deutsches Handwerksblatt"



Freiheit&Verantwortung







Initiative Freiheit und Verantwortung 2007


Am 03.12.2007 wurde im Schloss Bellevue in Berlin die Verleihung des Preises "Freiheit und Verantwortung" für herausragendes gesellschaftliches Engagement von Unternehmen unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler vorgenommen.

Die Michael Grübel KG befand sich unter den 3 nominierten Unternehmen in der Kategorie "kleine Unternehmen".

Die Initiative vergibt jährlich den Preis "Freiheit und Verantwortung" in den Kategorien kleine, mittlere und große Unternehmen. Mit den Preisen wird herausragendes, nachahmenswertes und nachhaltiges gesellschaftliches Engagement von Unternehmen gewürdigt.


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Robert Jungk Preis 2007 für Bürgerengagement


Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, hat am 9. Oktober 2007 im Düsseldorfer Ständehaus sechs Projekte aus Nordrhein-Westfalen mit dem Robert Jungk Preis 2007 ausgezeichnet.

Die Michael Grübel KG ist Preisträger in der Kategorie 'UNTERNEHMEN IM WANDEL' mit dem Projekt "Zeit im Alter"

Der Preis würdigt Projekte, Initiativen und Unternehmen, die soziale Verantwortung und Bürgerengagement mit unternehmerischem Denken verbinden und damit die Lebensqualität der Menschen verbessert.
» Mehr Informationen...
 

Großer Preis des Mittelstandes
der Oskar Patzelt Stiftung 2007
 
Die Michael Grübel KG hat die zweite Stufe des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" erfolgreich erreicht.
 

Soziales Ehrenamt in NRW
NRW-Generationenminister Achim Laschet zeichnet Michael Grübel aus.

Ostwestfalen-Lippe aktuell vom 21.12.2006

Der Bielefelder Unternehmer Michael Grübel ist für sein Engagement Im sozialen Ehrenamt ausgezeichnet worden. Von NRW-Generationen- und Familienminister Armin Laschet erhielt er in Düsseldorf für sein Projekt „Helfende Hände" eine Ehrenurkunde.

Insgesamt wurden nach Angaben der Bielefelder Handwerkskammer 60 ausgewählte Ehrenamtliche für ihr Wirken mit dem „Landesnachweis NRW" ausgezeichnet.
Seit 2003 leistet der Fachbetrieb für Bautrocknung mit seinen 14 Beschäftigten kostenfreie Handwerksarbeiten und Betreuungsdienste für ältere, pflegebedürftige und kranke Mitbürger. Die „Helfenden Hände" wenden sich auch an Kindergärten und Schulen, nicht jedoch an Privatleute und Unternehmen, betont Grübel.
Nach seiner Darstellung ist der Bedarf an gemeinnütziger Hilfe und Sozialarbeit in Deutschland groß. Wichtig sei es, direkt und unbürokratisch zu helfen. Im kommenden Jahr sei an Bielefelder Schulen ein Bewerbungstraining geplant, derzeit ist das Team der „Helfenden Hände" ehrenamtlich in Seniorenheimen unterwegs, um älteren Menschen vorzulesen.

 

Seminar Technische Gebäudetrocknung am 02.12.2006 in Hannover
Am 02.12.2006 bietet der Verband der Bausachverständigen Deutschlands e.V. ein Seminar mit den Vorträgen "Gebäudeleitungswasserschäden" und "Technische Gebäudetrocknung" an.
Das Seminar von Herrn Michael Grübel zum Thema "Technische Gebäudetrocknung" umfasst folgende Inhalte:
  • Wasserschadenssanierung
  • Bautrocknung
  • Feuchtigkeitsmesstechnik
Verfahren und Anwendungmöglichkeiten der verschiedenen Trocknungstechniken bei der Bautrocknung und Wasserschadenssanierung
  • Adsorptionstrocknung
  • Kondenstrocknung
  • Mikrowellentrocknung
Aufbaubeispiele in Anlehnung an diverse Baukonstruktionen und Baustoffe
Grenzen der Anwendungen

Ort: Hannover
Tag: Samstag, 2. Dezember 2006
Zeit: 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Mercure Hotel Hannover Messe

 

Friedhelm Spruch zieht positive Bilanz
Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, vom 30.03.2006

Fünf Jahre nach der Gründung der Sachverständigengesellschaft des Bauhandwerks Bielefeld zieht Geschäftsführer Dipl.Ing. Friedhelm Spruch eine positive Zwischenbilanz: "Bauherren, Architekten und Gerichte in der Region nehmen unser Fachwissen rege in Anpruch." Die Ursachen für Schäden am Bau sind oft schwer zu ermitteln, sodass das Hinzuziehen verschiedener Experten unerlässlich ist. Zwölf von der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld vereidigte Sachverständige haben sich zusammengeschlossen und bieten gewerkübergreifende Baugutachten vom Keller bis zum Dach an. Für jede Branche steht dazu ein Fachmann zur Verfügung. "Der Kunde hat nur noch einen Ansprechpartner, das ist hilfreich und in dieser Konstellation bundesweit einmalig", stellt Alexander Kostka, Jurist in der Bielefelder Handwerkskammer, heraus.
www.sachverstand-bauhandwerk.de
 

Allergisch gegen » Untermieter «
Bei Gesundheitsbeschwerden sollte auch das Haus untersucht werden

Die Gefahr ist meist unsichtbar und lauert in den eigenen vier Wänden: Schadstoffe können für die Bewohner eines Hauses schnell zur Belastung werden und die Gesundheit stark beeinträchtigen.

Heuschnupfen, Asthma, erhöhte Infektneigung, gerötete Augen, Kratzen im Hals, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Rheumaähnliche Beschwerden, Haut und Schleimhautreizungen, Neurodermitis, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, unklare Angstzustände oder Haarausfall - wer unter solchen Beschwerden leidet, der geht in der Regel zum Arzt. Und wenn er Glück hat, dann findet er auch schnell die Ursache für die Befindlichkeitsstörung. Manchmal allerdings ist selbst der Doktor ratlos und kann trotz verschiedener Therapien nicht helfen.
» Nach wie vor beziehen Ärzte viel zu selten das Wohnumfeld eines Patienten in der Diagnose mit ein «, sagt Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbandes Privater Bauherren (VPB). » Dabei können allein in Innenräumen 8000 chemische Verbindungen nachgewiesen werden, von denen viele dem Menschen gesundheitlich schwer zu schaffen machen.« Ist der Auslöser der Beschwerden allerdings erst einmal gefunden, dann kann das Haus oder die Wohnung gezielt saniert werden.

 

Der Fleck muss weg: Schimmel hat in Wohnräumen nichts verloren
Wenn die Flecken sichtbar sind, ist es zu spät: Der Schimmel ist bereits da.

Mit den Pilzen ist in Wohnräumen nicht zu spaßen. Sie brauchen lediglich Feuchte, Wärme und ein wenig Kohlenstoff, um zu gedeihen. Schimmel kann zu schweren Problemen mit der Gesundheit führen und sollte schnellstmöglichst bekämpft werden.
"Die Verfärbung kann alle möglichen Töne von grau über schwarz hin zu grün annehmen", sagt Andreas Stache vom Berufsverband Deutscher Baubiologen (VDB) in Köln. "Sie hängt zum einen von der Pilzart und zum anderen aber auch vom Untergrund und vom Entwicklungsstadium des Pilzes ab." Es sei ein Trugschluss zu glauben, schwarzer Schimmel sei besonders gefährlich. Jeder Befall sollte ernst genommen werden, differenzierte Messung zum Schimmelpilznachweis ist dann nicht mehr notwendig - sie kostet Zeit und Geld", warnt Otremba. In der Mietwohnung gilt Schimmelpilzbefall als Mietmangel. Beim Neubau können Ansprüche an die Baufirma entstehen. Über Ursache und Beseitigungskosten entbrennt nicht selten Streit, der vor Gericht endet. "Wenn absehbar ist, dass ein Streit entstehen könnte, sollte eine Messung beziehungsweise eine Bestimmung der Pilzart durchgeführt werden", empfiehlt Stache.
Schimmel in einer Mietwohnung sollte schnellstens dem Vermieter angezeigt und und diesem eine angemessene Frist zur Beseitigung gesetzt werden. "Solange der Mangel besteht, hat der Mieter unter Umständen ein Recht auf Mietminderung. Hierfür gibt es jedoch keine gesetztlich festgelegten Werte", sagt Lutz.
Wenn es muffig riecht, lauert meist Schimmel in der Wand. Er muss möglichst schnell entfernt werden.

 

Kippstellung reicht nicht
Richtig lüften wichtig
Lüften Mieter ihre Wohnung unzureichend und kommt es dadurch zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung, so kann der Vermieter ein Kündigungsrecht haben. Das zeigt ein Urteil des Amtsgericht Hannover.
Wie der Anwalt-Suchservice berichtet, hatte ein Paar die Fenster seiner Mietwohnung mit mehrlagigen Gardinen verhängt, um sich vor Zug zu schützen. Wenn sie lüften wollten, stellten die Mieter lediglich hinter den zugezogenen Gardinen die Fenster auf Kipp. Ab und zu öffneten sie in der Küche die Balkontür. Dieses Verhalten blieb nicht ohne Folgen: Die Luftfeuchtigkeit der Wohnung stieg auf über 75 Prozent, an den Fenstern bildete sich Kondenswasser, und in allen Zimmern wurden Wände und Fußböden von Schimmel befallen. Als der Vermieter darauf aufmerksam wurde, mahnte er die Mieter ab und forderte sie auf, ihr Lüftungsverhalten zu ändern. Dies geschah nicht, der Mietvertrag wurde daraufhin gekündigt. Man traf sich vor Gericht wieder.
Durch ihr Verhalten hätten die Mieter massive Feuchtigkeitsbildung verursacht und die Wohnung in erheblichem Maße gefährdet und beschädigt, so der Richter. Dem Vermieter könne nicht zugemutet werden, das Mietverhältnis fortzusetzen und eine weitere Gefährdung und Beschädigung seines Eigentums hinzunehmen.
(Urteil vom 31. August 2005; Az.: 565 C 15388/04)
 

Fachbericht von Michael Grübel
November 2005

Im November veröffentlichte Michael Grübel einen Fachbericht in der Fachbuchreihe Bauschadensfälle Band 8, Fraunhofer IRB Verlag.

 

"Unternehmer müssen sozial sein"
Der Dom 22/05/2005

Ein Beitrag von Michael Grübel

Der Bielefelder Trocknungsfachbetrieb „Grübel" bildet einen Auszubildenden über Bedarf aus und arbeitet ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen, die ihre Umbauten sonst nicht finanzieren könnten. Nicht zuletzt aufgrund dieses Projektes mit dem Titel „Helfende Hände" kam der Betrieb bei einem deutschlandweiten Wettbewerb der Gütersloher Bertelsmann-Stiftung auf Platz sieben. Der DOM hat Firmenchef Michael Grübel gefragt, ob er es sich als Unternehmer überhaupt leisten kann, sozial zu sein.

Zum Download des Artikels (PDF, 1.37 MB)
 

Schimmelpilz
Ob Schimmelbildung in Mieträumen eine Gesundheitsgefährdung im Sinne des Paragraphen 569 Abs. 1 BGB darstellt, ist nicht allgemein zu beantworten, sondern eine Frage des Einzelfalls.

Hierauf weist das Kammergericht in einem Urteil vom 26.2.2004 (Aktenzeichen 12 U 1493/00) hin.

Der Mieter trägt die Darstellungs- und Beweislast, dass festgestellte Schimmelpilze tatsächlich toxinbildend sind und zu einer Gesundheitsbeeinträchtung seiner Mitarbeiter geführt haben. Dazu reicht die Vorlage von ärztlichen Bescheinigungen, di e ohne Laboruntersuchung erstellt wurden, nicht aus. Wann eine Gesundheitsgefährung vorliegt, richtet sich nach objektiven Maßstäben. Die Gesundheitsgefährdung muß konkret drohen und erheblich sein, d.h. es muss die Gefahr einer deutlichen und nachhaltigen Gesundheitsbeschädigung bestehen. Eine bloße Anscheinsgefahr genügt insofern nicht.

Von Peter Breiholdt und Babo von Rohr, Rechtsanwälte in Hamburg | www.breiholdt.de

 

Fehlerhafte Vorgehensweise nach einem Wasserschaden
Der Bau- und Immobilien-Sachverständige 04/2004

Ein Beitrag von Michael Grübel

Eine technische Entfeuchtung ist erst dann technisch und wirtschaftlich sinnvoll, wenn die eigentliche Schadensursache der Durchfeuchtung behoben wurde. Im vorliegenden Fall konnten sich jedoch Bauherr, Planer und ausführende Firmen nicht auf ein durchdachtes Schadensmanagement einigen, sodass die Schadensursache zunächst unerkannt blieb. Die Folgen waren hohe Trocknungskosten, Mietausfälle und ein höherer Gesamtsanierungsaufwand des Gebäudes.
 

Wie führt man eigentlich einen Trocknungsfachbetrieb?

(Marketing & Mittelstand 15/04)

Ob Wasserschadensanierung oder Bautrocknung, was Immobilienbesitzern schon mal den kalten Schweiß auf die Stirn treibt, ist die Geschäftsgrundlage des Trocknungsfachbetriebs Michael Grübel KG. Ausgereifte Feuchtigkeitsmesstechnik und Entfeuchtungsanlagen sowie 15 Jahre Branchenerfahrung garantieren einen hohen Qualitätsstandard bei branchenüblichem Preisniveau.



 

"Bis auf den letzten Tropfen"
In der aktuellen Ausgabe 02/2004 der Zeitschrift "B+B Bautenschutz + Bausanierung" beschreibt Michael Grübel Funktionsweise und Einsatzbereich von gängigen Trocknungsmethoden.

Zum ganzen Artikel....

Wasser
 
Bei acht Millimetern ist Schluss: Größer wird ein Wassertropfen nicht. 
Schuld ist der Luftwiderstand. Weltweit gibt es 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser, das etwa 70 Prozent der Erdoberfläche bedeckt.
 
Im nun zu Ende gehenden "Internationalen Jahr des Wassers" hat der Mensch versucht, drohendem Wassermangel mit Großprojekten zu begegnen. Beispiel China: Am Jangtse wurden im Mai die Schleusen des Drei-Schluchten-Staudamms geschlossen. Der 6300 Kilometer lange Fluss ist die Lebensader Chinas, versorgt allerdings den Norden des Landes nicht ausreichend mit Wasser.
Darum startet die Regierung ein weiteres Megaprojekt: In drei Kanälen sollen jedes Jahr 48 Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Jangtse Richtung Peking geleitet werden - mehr als der Jahresbedarf Deutschlands.
(Quelle: Seite 12 / Süddeutsche Zeitung Nr. 300, 2003)

 
Richtig einheizen
Tipps rund ums Heizen und Lüften?
 
Unter www.arbeitundklimaschutz.de gibt es welche: Für Schlafräume werden 14, für Wohnräume 20 Grad empfohlen. Ein Grad zuviel kostet sechs Prozent Energie.
 
Beim Lüften Heizung abstellen. Fenster ganz öffnen, bei Kippstellung wird die Luft zu langsam ausgetauscht und viel Energie verschwendet.

vbd-info 1/2003

Mitteilung im Verbandsorgan des Verbands der Bausachverständigen Deutschlands e.V. (vbd): "Auf unserer diesjährigen Hauptversammlung in Hannover wurden 24 neue Kollegen aus insgesamt 9 Bundesländern in den Verband aufgenommen."
Darunter auch Michael Grübel als von der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Bautentrocknungsgewerbe.


Dezember 2001:

Michael Grübel aus Bielefeld ist neuer öffentlich bestellter Sachverständiger der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe für das Bautentrocknungsgewerbe.

In einer Feierstunde wurde er jetzt von Präsidentin Lena Strothmann vereidigt.

"Sie erfüllen als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger in unserem heutigen Rechts- und Wirtschaftsleben eine unverzichtbare Aufgabe", sagte Strothmann.

Wir arbeiten nach den Standards der DIN EN ISO 9000 ff. (Qualitätsmanagement)